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Ursprung von Mindkore

Über Mindkore | von Tristan

Mindkore ist nicht in einem Besprechungsraum entstanden. Alles begann mit meiner eigenen Suche nach besseren Gewohnheiten, besserem Kakao und vor allem mehr Klarheit darüber, was tatsächlich in einem Produkt steckt. Erfahre, wie aus dieser Suche schließlich Mindkore wurde.

Tristan und die Geschichte hinter Mindkore

Wie Mindkore entstand

Ich bin Tristan, 34 Jahre alt, mit einem Hintergrund in Testautomatisierung und Softwareentwicklung. Ich habe schon immer gerne Systeme gebaut, Dinge gründlich untersucht und neue Projekte gestartet. Der größte Teil davon spielte sich vor einem Computer ab, von Programmierung und Automatisierung bis hin zu Websites und Hardware.

Fast alles, was mir Spaß macht, findet vor einem Computer statt. Jahrelang bedeutete das viel Sitzen, wenig Bewegung und Tage ohne besonders viel Struktur. Ich schlief schlecht, aß viel zu häufig Pizza, Pommes und andere bequeme Mahlzeiten und ging an manchen Tagen kaum vor die Tür.

Irgendwann passte das für mich einfach nicht mehr zu dem Leben, das ich führen wollte. Also fing ich ziemlich klein an. Regelmäßigere Schlafenszeiten, besseres Essen, häufiger nach draußen und langsam mehr Bewegung. Später kamen Laufen und Krafttraining dazu und ich begann, meinen Alltag so einzurichten, dass Bewegung einfacher wurde.

Kleine Veränderungen wurden langsam zu einer neuen Routine.

Schließlich kaufte ich einen höhenverstellbaren Schreibtisch und später ein Laufband, das darunter passt. Für jemanden, der so viel Zeit vor einem Computer verbringt, erwies sich das als überraschend praktische Kombination. Ich konnte arbeiten, programmieren oder an einem Projekt bauen und dabei einfach gehen. Zusammen mit Laufen, Krafttraining, besserer Ernährung und mehr Aufmerksamkeit für meinen Schlaf wurde mein Alltag dadurch deutlich aktiver und strukturierter.

Je weiter ich damit kam, desto besser wollte ich verstehen, was ich eigentlich tat. Ich begann mehr über Ernährung, Training, Schlaf, Erholung und darüber zu lesen, was mein Körper braucht, um eine solche Routine langfristig aufrechtzuerhalten. Aus dieser Neugier heraus landete ich schließlich in der Welt des Biohackings, in der sich viele Menschen mit Daten, Experimenten und wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um den Alltag beschäftigen.

Ein angenehmer Nebeneffekt war, dass ich mich inzwischen fitter fühlte und meine Tage wesentlich mehr Struktur hatten. Dadurch hatte ich auch wieder mehr Raum und Aufmerksamkeit für etwas, das mir schon immer viel Freude gemacht hatte: neue Projekte zu bauen.

Über die Biohacking-Welt begegneten mir gleichzeitig immer mehr Produkte und Themen, mit denen ich mich näher beschäftigte. EVOO, Kreatin und schließlich High-Flavanol-Kakao waren einige davon. Besonders Kakao hielt meine Aufmerksamkeit fest. Ich begann über Flavanole, Verarbeitung, Zusammensetzung und die überraschend großen Unterschiede zwischen verschiedenen Kakaoprodukten zu lesen.

Schließlich bestellte ich selbst High-Flavanol-Kakao aus den Vereinigten Staaten und er wurde zu einem Produkt, das ich gerne in meiner Morgenroutine verwendete. Zusätzlich gefiel mir, dass man Kakao anhand seiner Zusammensetzung und Laborwerte sehr konkret vergleichen kann. Das passte ziemlich gut zu meiner Vorliebe für Messen, Recherchieren und den Wunsch, genau zu wissen, was in einem Produkt steckt.

Je mehr ich darüber las, desto interessanter wurde Kakao für mich. Ich beschäftigte mich damit, wie die Kakaobohne entsteht, warum der natürliche Flavanolgehalt verschiedener Kakaos unterschiedlich sein kann und welchen Einfluss die anschließende Verarbeitung hat. Fermentation, Trocknung, Röstung und insbesondere Alkalisierung können die endgültige Zusammensetzung stark verändern. Ich lernte außerdem, wie Labore mit Verfahren wie HPLC einzelne Verbindungen und Flavanolfraktionen trennen und quantifizieren können, darunter Epicatechin, Catechin und verschiedene Procyanidine. Begriffe wie Monomere, Oligomere sowie DP1 bis DP7-10 waren damit plötzlich keine abstrakten Laborbegriffe mehr, sondern eine Möglichkeit, viel genauer zu verstehen, welche Art von Kakao man tatsächlich vor sich hat.

Es gab nur ein praktisches Problem: Guten High-Flavanol-Kakao nach Europa zu bekommen, war absurd teuer. Der Kakao selbst war eine Sache, aber internationale Versandkosten und zusätzliche Gebühren machten kleine Bestellungen kaum attraktiv. Als ich feststellte, dass andere Menschen in Europa vor genau demselben Problem standen, begann sich in meinem Kopf ganz von selbst wieder ein neues Projekt zu entwickeln.

Dieses Projekt wurde Mindkore.

Ich begann, High-Flavanol-Kakao in größeren Mengen einzukaufen und direkt in die Niederlande zu importieren. Wie viele meiner Projekte begann auch dieses ziemlich klein. Ich fand heraus, wie die Lieferkette funktioniert, ließ Kakao unabhängig analysieren, entwarf Verpackungen, baute eine Website und bearbeitete schließlich selbst die ersten Bestellungen.

Zu meiner Überraschung fanden immer mehr Menschen, die gezielt nach High-Flavanol-Kakao suchten, die Website. Was als kleines Nebenprojekt begann, entwickelte sich dadurch langsam zu einem ernsthaften Unternehmen. Damit professionalisiert sich auch Mindkore immer weiter, von Laboranalysen und Chargendokumentation bis hin zu Logistik und Lebensmittelsicherheit.

Die Idee hinter Mindkore ist dabei eigentlich sehr einfach geblieben: High-Flavanol-Kakao in Europa leichter zugänglich zu machen, mit klaren Produktspezifikationen, chargenspezifischen Laborergebnissen und möglichst viel Transparenz darüber, was tatsächlich in der Verpackung steckt.

Von all den Projekten, die an meinem Computer begonnen haben, hätte ich nicht erwartet, dass gerade dieses einmal so groß werden würde. Vielleicht passt das aber auch ganz gut zu Mindkore: neugierig auf etwas werden, es gründlich untersuchen und anschließend überlegen, ob man es selbst besser organisieren kann.

Tristan

Gründer von Mindkore